Unsere wiederkehrenden Besucher

Rehwild

Baummarder

Schleiereule

Wildschwein

Rabe

Fuchs

Mäusebussard

Iltis

Igel

Uhu

Eichhörnchen

Turmfalke

Stockente

Feldhase

Rehwild

Baummarder

Schleiereule

Wildschwein

Rabe

Fuchs

Mäusebussard

Iltis

Igel

Uhu

Eichhörnchen

Turmfalke

Stockente

Feldhase
REHWILD
Bei uns aufgenommen 2025: 8 Tiere
Name:
Reh /Rehkitz
Jungtierzeit:
Die Hauptsetzzeit liegt im Mai und Juni. Kitze sind in den ersten Wochen besonders gut getarnt und werden von der Ricke gezielt „abgelegt“.
Besonderheiten:
Rehkitze sind Ablieger. Sie liegen regungslos im Gras, weil das ihre beste Überlebensstrategie ist. Die Ricke ist meist in der Nähe, kommt aber nur zum Säugen und bleibt sonst auf Abstand, um keine Aufmerksamkeit auf das Kitz zu lenken. Das Fehlen der Mutter ist daher kein Hinweis auf Verwaisung.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nötig, wenn das Kitz verletzt ist, stark und anhaltend schreit, apathisch wirkt oder wenn die Ricke nachweislich tot ist. In gefährlichen Situationen sollte sofort fachliche Hilfe organisiert werden.
Was du vermeiden solltest:
Bitte nicht anfassen, nicht tragen, nicht „in Sicherheit bringen“ und Hunde fernhalten. Unnötiges Eingreifen kann dazu führen, dass das Kitz seinen sicheren Platz verliert oder in Gefahr gerät.
BAUMMARDER
Bei uns aufgenommen 2025: 3 Tiere
Name:
Baummarder
Jungtierzeit:
Die Jungtierzeit liegt meist zwischen April und Juni. In dieser Zeit sind die Jungtiere vollständig auf das Muttertier angewiesen und verbringen die ersten Wochen gut geschützt im Nest.
Besonderheiten:
Baummarder sind sehr scheue, überwiegend nachtaktive Tiere, die hauptsächlich in Wäldern leben. Sie nutzen Baumhöhlen, alte Vogelnester oder andere geschützte Verstecke als Unterschlupf. Fühlt sich das Muttertier bedroht, verlegt es seine Jungen häufig. Dabei kann es vorkommen, dass Jungtiere kurzfristig allein zurückbleiben oder an einem neuen Ort gefunden werden.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nur dann nötig, wenn das Tier sichtbar verletzt ist, apathisch wirkt, stark unterkühlt ist oder wenn das Muttertier nachweislich verstorben ist.
Was du vermeiden solltest:
Jungtiere sollten nicht angefasst, umgesetzt oder vorsorglich mitgenommen werden. Auch eigenständige Aufzuchtversuche sind unbedingt zu vermeiden, da sie die Überlebenschancen der Tiere deutlich verringern können.
SCHLEIEREULE
Bei uns aufgenommen 2025: 1 Tier
Name:
Schleiereule
Jungtierzeit:
Die Jungtierzeit reicht vom Frühjahr bis in den Sommer.
Besonderheiten:
Schleiereulen brüten häufig in Gebäuden. Jungvögel können aus dem Nest fallen, werden jedoch oft weiterhin von den Elterntieren versorgt.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nötig, wenn das Tier verletzt, unterkühlt oder für die Elterntiere nicht mehr erreichbar ist.
Was du vermeiden solltest:
Jungtiere sollten nicht eigenständig umgesetzt oder aufgezogen werden.
‚WILDSCHWEIN (FRISCHLING)
Bei uns aufgenommen 2025: 5 Tiere
Name:
Wildschwein (Frischling)
Jungtierzeit:
Meist von März bis Mai. Ein Wurf umfasst in der Regel mehrere Frischlinge.
Besonderheiten:
Frischlinge wirken häufig allein, sind aber fast immer Teil einer Rotte. Die Mutter und weitere Tiere halten sich meist in der Nähe auf. Wildschweine verteidigen ihren Nachwuchs sehr entschlossen.
Wann solltest du helfen?
Nur, wenn der Frischling sichtbar verletzt ist oder das Muttertier nachweislich verendet ist.
Was du vermeiden solltest:
Nicht anfassen, nicht nähern, nicht verfolgen. Unbedachtes Eingreifen kann gefährlich sein – auch für Menschen.
RABE
Bei uns aufgenommen 2025: 3 Tiere
Name:
Rabe
Jungtierzeit:
Meist im Mai und Juni.
Besonderheiten:
Auch Rabenvögel haben eine Ästlingsphase. Jungvögel sitzen oft am Boden oder auf niedrigen Ästen, rufen laut und wirken dadurch hilfsbedürftig. In vielen Fällen werden sie aber weiterhin von den Eltern versorgt, die sich nur im Hintergrund halten.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nötig, wenn der Vogel verletzt ist, apathisch wirkt, nicht mehr reagiert oder in direkter Gefahr sitzt. Bei Unsicherheit ist eine kurze Rücksprache mit einer Wildtierstation sinnvoll.
Was du vermeiden solltest:
Bitte nicht vorschnell mitnehmen und nicht füttern. Unnötiges Eingreifen trennt Jungvögel von ihren Eltern und verschlechtert ihre Chancen.
FUCHS
Bei uns aufgenommen 2025: 3 Tiere
Name:
Fuchs
Jungtierzeit:
März bis Mai.
Besonderheiten:
Jungfüchse werden nicht dauerhaft bewacht und können zeitweise allein wirken. Elterntiere halten sich oft in der Nähe auf und beobachten aus der Distanz. Ästlings-ähnliches Verhalten gibt es bei Füchsen nicht, aber Jungtiere erkunden ihre Umgebung und kehren häufig zurück.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nötig, wenn das Tier sichtbar verletzt ist, stark abgemagert wirkt, apathisch liegt oder über längere Zeit in einer Gefahrenzone bleibt. Ein Jungfuchs, der munter ist und flüchtet, ist in der Regel kein Notfall.
Was du vermeiden solltest:
Bitte nicht anfassen, nicht füttern und nicht mitnehmen. Unnötiges Eingreifen trennt Jungtiere von den Eltern und verschlechtert ihre Überlebenschancen.
FELDHASE
Bei uns in 2025 aufgenommen: 2 Tiere
Name:
Feldhase
Jungtierzeit:
Ab Februar. 1–2 Würfe pro Jahr mit jeweils 1–3 Jungtieren.
Besonderheiten:
Feldhasen sind Nestflüchter. Die Jungtiere liegen einzeln in flachen Mulden im Feld. Sie haben keinen Eigengeruch und einen starken Drückinstinkt. Das Muttertier kommt nur 1–2 Mal täglich zum Säugen vorbei.
Wann solltest du helfen?
Nur, wenn das Tier sichtbar verletzt ist oder das Muttertier nachweislich verstorben ist.
Was du vermeiden solltest:
Jungtiere nicht anfassen, hochnehmen oder umsetzen. Hunde nicht schnuppern lassen. Unnötiges Eingreifen gefährdet die Tiere – sie werden sonst leicht Opfer von Fressfeinden. Da Feldhasen keinen Eigengeruch haben, kann menschlicher Geruch zusätzlich Fressfeinde anlocken und dazu führen, dass das Muttertier länger fernbleibt.
MÄUSEBUSSARD
Bei uns aufgenommen 2025: 4 Tiere
Name:
Mäusebussard
Jungtierzeit:
Die Jungtierzeit reicht von Mai bis Juli.
Besonderheiten:
Mäusebussarde durchlaufen eine sogenannte Ästlingsphase. Dabei verlassen die Jungvögel das Nest, bevor sie fliegen können, und halten sich auf dem Boden oder auf niedrigen Ästen auf. Sie werden weiterhin zuverlässig von den Elterntieren versorgt.
Wann solltest du helfen?
Ein Eingreifen ist nur nötig, wenn der Vogel sichtbar verletzt ist, apathisch wirkt oder sich in akuter Gefahr befindet, etwa durch Straßenverkehr oder freilaufende Tiere.
Was du vermeiden solltest:
Jungvögel sollten nicht hochgeworfen, gefüttert oder vorsorglich mitgenommen werden. Elterntiere sind meist in der Nähe und verteidigen ihren Nachwuchs.
ILTIS
Bei uns aufgenommen 2025: 7 Tiere
Name:
Iltis
Jungtierzeit:
Die Jungtierzeit liegt in der Regel zwischen April und Juni.
Besonderheiten:
Iltisse sind dämmerungs- und nachtaktiv und leben sehr zurückgezogen. Sie nutzen Erdbauten, Holzstapel oder andere geschützte Verstecke. Jungtiere werden gut verborgen aufgezogen und sind tagsüber kaum sichtbar. Wenn ein Jungtier entdeckt wird, liegt häufig bereits eine Störung oder Gefahr vor.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist erforderlich, wenn das Tier verletzt ist, unterkühlt oder orientierungslos wirkt oder wenn ein Jungtier über längere Zeit offen liegt und kein Muttertier zurückkehrt.
Was du vermeiden solltest:
Iltisse sollten nicht angefasst oder mitgenommen werden. Fütterungs- oder Aufzuchtversuche in Eigenregie sind unbedingt zu vermeiden. In solchen Fällen sollte immer eine Wildtierstation kontaktiert werden.
IGEL
Bei uns aufgenommen 2025: 38 Tiere
Name:
Igel
Jungtierzeit:
Jungtiere kommen meist im Sommer zur Welt, häufig zwischen Juni und September. Späte Jungtiere können bis in den Herbst hinein besonders gefährdet sein.
Besonderheiten:
Igel sind nachtaktiv. Ein Igel, der tagsüber umherläuft, torkelt oder offen auf Wiesen sitzt, ist oft geschwächt, krank oder untergewichtig. Häufige Ursachen sind Parasiten, Verletzungen oder Nahrungsmangel. Gerade im Spätherbst sind junge, leichte Igel gefährdet.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nötig bei Tagaktivität, sichtbaren Verletzungen, starkem Untergewicht, apathischem Verhalten oder wenn Fliegenmaden/Parasiten auffallen. Auch ein Igel, der nicht mehr flüchtet oder ungewöhnlich offen liegt, sollte geprüft werden.
Was du vermeiden solltest:
Bitte keine Milch geben, das schadet Igeln. Unnötig gesunde Igel nicht einsammeln. Bei Unsicherheit lieber kurz fachlich nachfragen, bevor man handelt.
UHU
Bei uns aufgenommen 2025: 1 Tier
Name:
Uhu
Jungtierzeit:
Die Jungtierzeit liegt im Frühjahr.
Besonderheiten:
Uhus sind bodennahe Ästlinge. Die Jungtiere halten sich oft längere Zeit am Boden auf, während die Elterntiere in der Nähe wachen. Uhu-Eltern verteidigen ihren Nachwuchs sehr energisch.
Wann solltest du helfen?
Ein Eingreifen ist nur bei sichtbaren Verletzungen oder bei akuter Gefahr, etwa durch Straßenverkehr, erforderlich.
Was du vermeiden solltest:
Abstand halten, nicht anfassen und sich nicht nähern. Es besteht Verletzungsgefahr für Menschen.
EICHHÖRNCHEN
Bei uns aufgenommen 2025: 14 Tiere
Name:
Eichhörnchen
Jungtierzeit:
Februar bis September, oft mehrere Würfe pro Jahr.
Besonderheiten:
Jungtiere fallen gelegentlich aus dem Nest. Sie sind nicht selbstständig und benötigen bei Verwaisung schnelle, fachkundige Hilfe.
Wann solltest du helfen?
Wenn das Tier nackt, kalt, apathisch, verletzt oder eindeutig verwaist ist.
Was du vermeiden solltest:
Keine Milch oder Wasser einflößen. Nicht selbst aufziehen – bitte umgehend eine Wildtierstation kontaktieren.
TURMFALKE
Bei uns aufgenommen 2025: 1 Tier
Name:
Turmfalke
Jungtierzeit:
Die Jungtierzeit liegt zwischen Mai und Juli.
Besonderheiten:
Auch Turmfalken haben eine Ästlingsphase. Jungvögel sitzen häufig am Boden oder auf
Vorsprüngen und werden weiterhin von den Eltern versorgt. Dieses Verhalten ist Teil der normalen Entwicklung.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nur erforderlich, wenn der Vogel verletzt ist, über längere Zeit regungslos bleibt oder sich in einer akuten Gefahrenlage befindet.
Was du vermeiden solltest:
Jungvögel sollten nicht eingesammelt oder gefüttert werden. Unnötiges Eingreifen stört die natürliche Entwicklung.
STOCKENTE
Bei uns aufgenommen 2025: 11 Tiere
Name:
Stockente
Jungtierzeit:
Meist zwischen April und Juli.
Besonderheiten:
Entenküken folgen der Mutter, wirken aber oft „verstreut“, weil sie in größeren Abständen laufen oder sich kurzfristig verlieren. Häufig sind die Altvögel in der Nähe oder holen die Küken wieder zusammen. Besonders in Siedlungen geraten Küken jedoch schnell in Gefahr, zum Beispiel an Straßen oder in Schächte.
Wann solltest du helfen?
Hilfe ist nötig, wenn Küken verletzt sind, unterkühlt wirken oder eindeutig verwaist sind, also wenn über längere Zeit keine Mutter zu sehen ist und keine Rückkehr erfolgt. In akuten Gefahrensituationen sollte schnell Unterstützung organisiert werden.
Was du vermeiden solltest:
Bitte nicht vorschnell einsammeln und nicht „irgendwie“ füttern. Küken brauchen artgerechte Versorgung und die richtige Unterbringung, sonst drohen Fehlprägung und gesundheitliche Schäden.
